Erstellen der automatisierten Bodenrichtwertkarten


Erstellen der Bodenrichtwertkarten nach dem Baugesetzbuch (BauGB), der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) und der Bodenrichtwertrichtlinie (BRW-RL)

Um dem Auftrag des Bundesverfassungsgerichts vom 07.11.2006 (BVerfGE 117,1) zu folgen, wurde mit dem Erbschaftssteuerreformgesetz (ErbStRG) von 2008 eine Reihe von Bewertungsvorschriften geändert. Ziel ist es, die Ungleichheit bei der Besteuerung von Immobilienvermögen und Geldvermögen zu beseitigen. Um den Finanzbehörden die notwendigen Grunddaten für eine marktgerechte Bewertung von Immobilien zu verschaffen, wurden die kommunalen Gutachterausschüsse durch BauGB, ImmoWertV, Bodenrichtwertrichtlinie verpflichtet:

  • eine Bodenrichtwertkarte, flächendeckend für das ganze Gemeindegebiet zu erstellen
  • Bodenrichtwertzonen für unterschiedliche Werte und Nutzungsarten zu bilden
  • das Bodenrichtwertgrundstück jeder Zone zu definieren (Art und Maß der baulichen oder sonstigen Nutzung)
  • die Bodenrichtwertkarte alle zwei Jahre zu aktualisieren

Neben den neuen inhaltlichen Anforderungen an die Bodenrichtwertkarte ist diese nach ImmoWertV in automatisierter Form auf der Grundlage von amtlichen Geobasisdaten zu führen und zu veröffentlichen. Das bedeutet, dass ein neuer und entscheidender Arbeitsschritt erbracht werden muss. Viele der oben benannten Sachverhalte sind als Datensatz je Bodenrichtwertgrundstück zu hinterlegen und sollen elektronisch abrufbar sein (automatische Suchfunktion):

  • Merkmale des Bodenrichtwertgrundstücks, mindestens
  • Entwicklungszustand
  • abgabenrechtlicher Zustand
  • Art und ggfs. Maß der baulichen Nutzung
  • Bodenrichtwert in €/m²
  • Zonennummer
  • Entwicklungs- und / oder Sanierungszusatz


Die Leistung „Erstellung Bodenrichtwertkarten“ der Dr. Koch Immobilienbewertung GmbH lässt sich in drei Bearbeitungsstufen unterteilen.